Neu Schmerzhafte Niederlage


SV Süden 09 II – Wartenberger SV 4:1


Manchmal läuft ein Tag einfach nicht rund – so einer war es für unseren WSV bei SV Süden 09. Wer nicht dabei war, dem sei gesagt: Es war ein zähes, kampfbetontes Spiel auf engem Raum, in dem sich viele kleine Unglücke zu einem bitteren Ergebnis summierten.

Wir wollten das Spiel über Intensität bestimmen, doch die Anfangsphase geriet ins Stocken. Süden 09 II setzte uns mit frühem, hohem Pressing zu und brachte uns merklich aus dem Tritt. Die Räume waren eng, die Zweikämpfe robust – und obwohl wir uns bemühten, blieb vieles Stückwerk. Unsere erste große Gelegenheit im Strafraum vergaben Jano und Nicholas, stattdessen schlug der Gastgeber in der 32. Minute zu. Kurz bevor die Seiten gewechselt werden sollten, folgte der nächste Schlag: ein unglückliches Tor nach einer schlechten Zuordnung in unserem Strafraum – 2:0 in der 45.Minute zur Pause.


Zudem mussten wir auf zwei wichtige Säulen des Teams zur Pause verzichten, da Innenverteidiger Domenick und Kapitän Moritz angeschlagen waren.


Die zweite Halbzeit begann mit Mut und Entschlossenheit. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff spielte Tyco einen präzisen Pass auf Leon, der den herauslaufenden Torwart clever überspielte und zum 2:1 (50.) traf. Plötzlich war wieder Leben in der Partie, wir hatten mehr Ballbesitz und drückten den Gegner tief in ihre eigene Hälfte zurück. Doch das Glück war nicht auf unserer Seite: Ein Annahmefehler, von dem sonst gut verteidigenden Oskar, leitete das 3:1 ein und die Hoffnung auf eine Aufholjagd schwand. Noch mehr Druck erzeugten wir durch das Umstellen auf 3er Kette.


Aber der Tag war nicht unser. So verlor das Team in der 75. Minute durch eine zweite gelbe Karte einen weiteren Innenverteidiger – ein Platzverweis, der die ohnehin schwierige Lage endgültig zuspitzte. Trotz aller Widrigkeiten gab die Mannschaft nicht auf, rannte weiter an und suchte die Chance zum Anschluss. In der Schlussphase aber nutzte Süden einen Konter zum 4:1 (89.), das den Endstand herstellte.


Fazit: Der Gegner war an diesem Tag abgeklärter in den entscheidenden Momenten, wir hatten unsere Chancen und zeigten Kampfgeist, doch kleine Fehler und unglückliche Situationen entschieden das Spiel gegen uns. Die Niederlage schmerzt, weil wir uns mehr ausgerechnet hatten – trotzdem bleibt die Lage klar: Wir stehen weiterhin auf einem Aufstiegsplatz und haben alles in eigener Hand. Jetzt gilt es, die Köpfe frei zu bekommen, die Niederlage über die Ostertage vergessen zu machen. Nächster Gegner ist nun wiederum auswärts der Adlershofer BC II (11. April).


Allen dennoch schöne Ostertage.